Collection
"LES ORIENTALISTES"

Romanischen Kirchen

DIE STIFTSKIRCHE NOTRE DAME
11.Jh.
Seit ihrer Erbauung wird sie von den Gläubigen aus der Umgebung des Schlosses frequentiert. Jedoch erst zu Anfang des 16. Jh. unterzeichnen der Graf Odet d’Aydie und seine Gemahlin Anne de Pons die Urkunde zur Gründung einer Stiftskirche.
Im Jahre 1568, während der Religionskriege, setzen die Hugenotten-Truppen von d’Assiel sie in Brand. Die dicken Mauern der Apsis und des Sockels des Kirchturms halten den Flammen Stand und bleiben gut erhalten, aber eine neue Konstruktion zerstört die Harmonie des Gebäudes.
Während der Revolution beschließen die „Freunde von Freiheit und Gleichheit“ die Bleisärge der Familien von d’Aydie zu verwenden, um Munition herzustellen.
Anfang des 19.Jh. wird in der Stiftskirche Notre Dame wieder der katholische Gottesdienst eingeführt, nachdem sie rundum renoviert wurde.

Heutzutage, hervorragend restauriert, beherbergt sie während des Sommers zeitgenössische Kunstausstellungen und Gruppen, die vom Centre Culturel von Riberac eingeladen werden.
Die Stiftskirche ist außer Konkurrenz das älteste Monument von Riberac, Zeugin der Sternstunden der Stadtgeschichte.
Die stiftkirche Notre Dame de Ribérac Romanisch apsis von Notre Dame

Die kleinenRomanen des Perigord Blanc

Sie sind solide, schlicht und beruhigend, meistens von Kuppeln überdacht und ausgestattet mit Verteidigungsvorrichtungen. Acht Jahrhunderte nach ihrer Erbauung erfüllen die romanischen Kirchen diese Ecke des Perigord mit fast toskanischem Stolz.


Die meisten wurden während des 11.Jh. erbaut, eines Jahrhunderts des Friedens, aber auch der Sehnsucht nach Frömmigkeit.
Sie haben bescheidene Proportionen und ihre Architektur variiert kaum: ein einziges Kirchenschiff, oft rechteckig und durch eine runde oder flache Chorhaube abgeschlossen.

Vorrausschauend
Die damaligen Bewohner statteten die Kirchen oberhalb des Kirchenschiffes mit Verteidigungskammern und Fenstern aus. Die hohen Kirchtürme dienten als Wachtürme. Derart waren die romanischen Kirchen des Ribéracois wahre Trutzburgen, speziell ausgerüstet zum Zwecke der Verteidigung.
Doch ein Rätsel bleibt noch: die Kuppel. Einige führen ihren Ursprung auf den orientalischen Einfluß zurück, andere sehen in ihr ein Symbol zwischen Gott und den Gläubigen.
Sie kommt meistens einzeln vor, wie zum Beispiel in Festalemps und Bourg du Bost, oder aber zu mehreren in einer Reihe, wie in Cherval und Paussac.

Die Unverzichtbaren!!

Nach dem Besuch der Stiftskirche Notre Dame de Ribérac, empfiehlt sich ein kleiner Rundweg in der Umgebung: das Faltblatt zum Rundweg der romanischen Kirchen des Ribéracois ist im „Office de Tourisme“ erhältlich.

Wer die Wahl hat, hat die Qual!
Aber es ist an Ihnen diese wunderbaren Monumente, die viel zu lange Opfer der Gleichgültikeit waren, mit den Augen zu genießen.
Diskret, aber mit Ehrfurcht und Überzeugung ist das Ribéracois nun dabei, an seinem Image zu feilen...
Karte

Nicolas PLATON

- Secret, Jean
- Périgord roman.- Zodïaque
- Dordogne Périgord (collectif dir Dominique Richard, Nicolas Platon Périgord Blanc/Ribéracois) .
- Fanlac
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